Fußball

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Und welchen Sport machst du?
creative common photo geralt In meiner Kindheit, Jugend und auch als junger Erwachsener war ich dem Fußball total verfallen und habe jede sich ergebene Möglichkeit genutzt, dem runden Leder hinterher zu jagen. Glücklicherweise hatten meine Eltern damals einen großen Garten, in dem es möglich war, aus einfachsten Mittel zwei Tore zu zimmern, so daß ich es nie wirklich weit hatte, wenn ich mal wieder meiner Leidenschaft frönen wollte. Im Laufe meines Lebens habe ich mich natürlich auch an anderen Sportarten versucht, mit mehr oder weniger Erfolg aber doch immer einen großen Portion Spaß dabei. In dem Land in dem ich aufgewachsen bin, war fast alles Mangelware. So natürlich auch Sportsachen und Ausrüstung. Aber wenn man einen großartigen Vater, wie ich ihn hatte, hat, ergibt sich doch immer irgendwie die Möglichkeit, aus dem Vorhandenen doch noch etwas brauchbares zu basteln. Und so hatte ich auch eines Tages einen Feldhockeyschläger in den Händen, und der Fußballplatz in unserem Garten wurde einfach umgewidmet. IrgendeinBall ließ sich schon auftreiben und hierfür benutzen. Aus einem alten Weihnachtsbaum wurde dann ein Baseballschläger gedrechselt, und zusammen haben wir dann alte Tennisbälle durch den Garten geknüppelt. Leider ging das nicht lange gut, denn bald waren alle Bälle in den Gärten der Nachbarn verteilt und unser Spiel kam zu einem abrupten Ende. Die Regeln kannten wir eh nicht, aber wo Spaß ist, ist auch ein Weg. Tennisschläger gab es auch, die waren von unseren Großmüttern und hatten schon bessere Tage gesehen. Aber für unsere Zwecke waren sie genau richtig, und wir traten dann auf unserem wieder einmal umfunktinonierten Fußballplatz im Namen unserer damaligen Tennishelden gegeneinander an. Solange wir Bälle hatten. Im damals noch kalten Winter ging es auf die Straße oder auf den damals noch zugeforenen See, um Eishockey zu spielen. Natürlich ohne Tore und oft auch ohne Schlittschuhe. Lediglich Schläger ließen sich leicht auftreiben. Dem Fußball bin ich immer treu geblieben und hab dann auch viele Jahre in einem Verein gespielt. Um ehrlich zu sein war mein Karriere aber eher ein Buch, dass wohl nicht geschrieben werden sollte. Unsere Bilanz ist unbeschreiblich negativ, aber da mein Bruder und mehrere Freunde mit in meinem Team waren, war das alles auch kein Problem. Wichtig war der Spaß und die gute Laune. Und die gab es trotz der vielen Niederlagen dann doch in großer Menge. Oh Canada! Als junger Erwachsener ging es dann mit den Kumpels in die Berge zum Snowboarden. Dies wurde ein Sport, dem ich seit dem auch regelmäßig nachgekommen bin, auch wenn natürlich die Ausflüge auf die Pisten in den letzten Jahren immer weniger geworden sind. Zu weit sind die Berge, und zu wenig ist die Zeit. Aber gerockt habe ich die Piste schon in 6 verschiedenen Ländern auf 4 verschiedenen Kontinenten! Und ich hoffe, diese Bilanz noch ein wenig ausbauen zu können. Mit Wehmut erinnere ich mich auch an meine Zeit mit dem Golfschläger. Natürlich habe ich es nie auf einen gutgepflegten Rasen geschafft. Unsere Golfanlage waren dann eher heruntergekommende Fabrikanlagen und Werkhallen. Der Fun-Faktor beim Cross-Golfen ist groß, und Regeln braucht man keine. Lediglich ein paar Bälle und einen Schläger. Genau, ein Schläger für alle Zwecke war vollkommen ausreichend. Wichtig dabei war jedoch, dass für das leibliche Wohl auch gesorgt wurde, besonders für ausreichend Getränke musste dringlichst jemand zuständig sein. In der kalten Jahreszeit haben sich dann hochprozentigere warme Getränke sehr bewehrt und unsere Ausdauer eher noch gestärkt. Auch hier gab es kein zeitliches Limit, sondern wir wurden eher wieder von der Tatsache beschränkt, dass der Materialverschleiss (sprich Bälle) doch enorm sein kann. Auch ins Wasser habe ich mich sportlich schon gewagt. Hier fallen mir insbesondere meine Versuche beim Surfen und Rafting ein. Beides natürlich auf der südlichen Seite der Erdhalbkugel, wo es scheinbar immer warm zu sein scheint. Surfen ist schon ne geile Sache, aber natürlich auch verdammt anstrengend. Wirklich gemeistert habe ich das Wellenreiten natürlich nie, aber hierbei zählt auch der Lifestyle und das ganze drumherum. Auf die Liste der getätigten Sportarten kann ich es aber auf jeden Fall setzen, sogar in drei verschiedenen Ländern habe ich mich in die Wellen getraut. Und Rafting ist ne Sache, die ich jedem, der kein allzu großer Angsthase ist, dringend ans Herz legen will. Zweimal habe ich es auf ein Schlauchboot geschafft, einmal in Argentinien und das andere Mal in Neuseeland. Eine ganz starke Sache, die man wohl als Amateuer eher nicht alleine machen sollte. Aber wie gesagt, ich kann es nur empfehlen. Zusätzlich gab es in meinen Leben noch viele andere Versuche mit den verschiedensten Bällen und Geräten. Und ich würde gerne jederzeit auf ein Spielfeld oder in eine Sporthalle gehen wollen, um mich mal wieder zu betätigen und zu versuchen. Meine Ausrede ist jetzt immer die fehlende Zeit, was aber leider auch nur allzu wahr ist. Eines Tages wird sich das hoffentlich auch wieder ändern, und dann suche ich mir einen ganz neuen und ausgefallenen Sport. Wie schaut das denn bei euch aus? Welchen Sport habt ihr in eurem Leben denn schon versucht? Wo seit ihr hängen geblieben und was könnt ihr uneingeschränkt empfehlen? STEEMIT
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