Vereinsname und Vereinssitz

Der komplette Name des Vereins lautet – RasenBallsport Leipzig e.V.

Meistens spricht man jedoch vom RBL oder RB Leipzig.

Der Vereinssitz ist in der Sächsischen Stadt Leipzig.

Gründungsjahr

Die Vereinsgründung des RB Leipzigs lief etwas anders ab als bei den großen Traditionsvereinen Deutschlands. Die Red Bull GmbH hatte zunächst den Plan ähnlich wie bei der SV Austria Salzburg einen größeren deutschen Verein zu übernehmen und diesen dann entsprechend umzuwandeln nach dem Vorbild von Red Bull Salzburg. Hierzu wurden die Vereine FC St. Pauli, TSV 1860 München und Fortuna Düsseldorf kontaktiert. Damit Red Bull in diese Vereine investiert sollten jedoch die Vereinsfarben und der Vereinsname entsprechend dem Salzburger Vorbild geändert werden, was jedoch durch die genannten Vereine abgelehnt wurde. Zudem wollte Red Bull die Mehrheit mit 50+1 an den Vereinen erwerben, was wiederum der 50+1 Regel der DFL widerspricht.

Red Bull verfolgte daraufhin den Plan den insolventen FC Sachsen Leipzig zu übernehmen. Dies scheiterte jedoch an Fanprotesten und an einem Einspruch der DFL wegen namens-rechtlicher Unstimmigkeiten.

Da Vereine in unteren Ligen nicht mehr dem DFL Lizenzierungsverfahren unterliegen wurde daraufhin am 19. Mai 2009 der eigenständige Verein RB Leipzig gegründet. Das erste Ziel des neu gegründeten Vereins war es das Startrecht des SSV Markranstädt aus der Oberliga Sachsen zu übernehmen und zusätzlich deren Herrenmannschaften. Da eine Namensgebung zu Werbezwecken wegen der DFL Statuten nicht möglich war, wurde der neue Verein anstatt Red Bull Leipzig kurz RB Leipzig genannt. Als der Spielbetrieb begann war der RB Leipzig erst einmal ohne Vereinswappen am Start, da der Verband das vom Verein vorgeschlagene Wappen ablehnte da es zu großer Ähnlichkeit mit dem Red Bull Unternehmenslogo hatte. Auf den Trikots prangte aber dennoch das Red Bull Logo als Sponsorenlogo.

Vereinslogo

Vereinsfarben

Die Vereinsfarben von RB Leipzig sind Rot-Weiß.

Offizielle Website

Die offizielle Webite lautet

dierotenbullen.com

Aktuelle und ehemalige Spielstätten

Anfangs trug der RB Leipzig seine Heimspiele im Stadion am Bad in Markranstädt aus das ein Fassungsvermögen von 5.500 Zuschauern hat. Aktuell finden die Heimspiele der Bullen in der Red Bull Arena Leipzig, dem früheren Zentralstadion zu Leipzig, statt.

Spitzname

Wie die oben dargestellte Gründungshistorie zeigt handelt es sich bei RB Leipzig nicht um einen langjährigen Traditionsverein. Die Spitznamen gehen daher eher auf die Verbindung mit Red Bull ein. So fällt häufiger der Begriff der „Bullen“ oder „rote Bullen“. Unter den Fans anderer Traditionsvereine fällt häufig auch abfällig der Begriff „Brause Club“, was eine Anspielung auf das Hauptprodukt von Red Bull sein soll. Auch „Reißbrett Verein“ fällt häufiger, was eine Anspielung auf das dahinterstehende Konzept sein soll, wo es weniger um Vereinsleben an sich geht, sondern mehr um die Vermarktung der Marke Red Bull.

Vereinsmitglieder

Der Verein hat 17 stimmberechtigte Mitglieder und ca. 300 sogenannte Fördermitglieder. Dies ist auch ein Kritikpunkt aller die das „Projekt“ RB Leipzig nicht im deutschen bezahlten Fußball sehen möchten.

Erfolge

Der junge Verein kann derzeit nicht mit größeren Titeln aufwarten wie viele andere Traditionsvereine das können. Die Erfolge liegen eher in ihrem Weg von der Oberliga Sachsen in die Bundesliga und Pokalsiegen die eher regionale Natur sind. Eine Vizemeisterschaft 2017 in der Bundesliga und das Erreichen des DFB Pokalfinales 2019, dass man gegen den FC Bayern München jedoch verloren hat. International stehen Teilnahmen an der Champions League und Europa League zu buche.

Misserfolge

In der jungen Historie des Vereins gibt es noch keine sportlichen Misserfolge. Rückschläge gab es eher während der Vereinsgründung, Lizenzierung und dem etablieren des vereinseigenen Logos. Hier mussten mitunter größere Kompromisse als gewollt eingegangen werden.

Bedeutende ehemalige Spieler und Vereinslegenden

Yussuf Poulsen bis heute 201 Spiele

Diego Demme bis heute 178 Spiele

Dominik Kaiser 171 Spiele

Fans und Fanclubs

Der junge Verein hat 128 Fan Clubs wovon 41 offiziellen Charakter haben mit ca. 20.000 organisierten Fans. Die Fan Ansammlungen sind hierbei überwiegend regional um den Raum Leipzig.

Fanrivalitäten

Dem Verein und seinen Fans schlägt fast überall in Deutschland Hass und Antipathie entgegen, was jedoch nichts mit den sportlichen Leistungen der Bullen zu tun hat, sondern mit der Art und Weise wie der Geldgeber und Sponsor den Verein bzw. das Projekt aufzieht nämlich eher als Werbeplattform als einen demokratischen Verein. Das eingesetzte Geld und damit die Möglichkeiten erzeugen zusätzlichen Neid unter all jenen die sich die Sponsorengelder und Teilnahmeprämien durch gute sportliche Leistungen erspielen müssen.

Fanfreundschaften

Wirkliche Fanfreundschaften gibt es, aus oben genannten Gründen, keine.

Allgemeines

Sportlich gesehen zeigte die Kurve bei RB Leipzig in den letzten Jahren nach oben, was auch ein Verdienst von Ralf Rangnick war. Ab der kommenden Saison leitet Julian Nagelsmann als Cheftrainer die Profi Mannschaft. Rangnick beendet sein Engagement bei RB Leipzig und übernimmt den Posten des Chef Koordinators Fußball im Red Bull Imperium. Es wird sich zeigen ob sich RB in der Bundesliga etablieren und um Titel mitspielen kann.

Gruß

Tomtheone