Fortuna Düsseldorf hat gestern den Spitzenreiter Borussia Dortmund empfangen

Fast hätte die Serie der Gastgeber bis zum Ende der Hinrunde gehalten, aber es gab genau eine Mannschaft, die entschieden etwas dagegen hatte.

Und nein es war nicht der amtierende Meister aus München. Ganz im Gegenteil, der Aufsteiger Fortuna Düsseldorf hat sich zum wiederholten Male als Favoritenschreck bewiesen.

Nachdem man erst den großen Bayern vor einigen Wochen ein 3-3 Unentschieden abgetrotz hatte, sollte es nun der bis dahin noch ungeschlagene Tabellenführer der 1. Fußball Bundesliga sein.

Auch wenn Borussia Dortmund mit geschwellter Brust und hoch erhobenen Hauptes in die Merkur Spiel-Arena gekommen ist, die Rückfahrt hatte man sich dann doch ganz anders vorgestellt.

Aber Düsseldorf scheint sich im Spiel gegen die großen Namen wohlzufühlen und seine Spieler regelrecht aufzublühenn. Auch bei RB Leipzig gab es einen Punkt, den man mit nach Hause nehmen konnte. Und dann war da wie gesagt, dieses große Spiel in München in dem man bereits 1-3 zurück lag um kurz vor Ende noch einmal mit 2 Toren zurückzukommen.

Denn Fortuna hat nämlich einen Spieler, der immer wenn es gegen die großen Gegener geht, zeigt, wozu er im Sommer vom Watford FC ausgeliehen wurde. In den ersten Spielen für seinen neuen Arbeitgeber konnte Dodi Lukebakio nicht wirklich überzeugen aber zuletzt hat er sich durch seine wichtigen Tore in die Herzen der Düsseldorfer Fans gespielt.

Insbesondere seine zwei Tore gegen die Bayern haben ihn in der ganzen deutschen Fußballwelt schlagartig bekannt und beliebt gemacht. Denn wenn der Meister sich dämlich anstellt, lacht Fußball-Deutschland.

Und auch am gestrigen Abend war Dodi Lukebakio wieder einmal in Form, denn es ging ja gegen die derzeitige Nummer 1 der deutschen Bundesliga. Sein Führungstreffer in der 22. Minute war der Anfang von Ende der Dortmunder Serie, denn Jean Zimmer erhöhte Anfang der zweiten Halbzeit auf 2-0. Der Dortmunder Treffer durch Torjäger Paco Alcácer kam zu spät, um diese erste Niederlage in den Punktspielen der laufenden Saison noch abwenden zu können.

Der BVB scheint wirklich einer der Lieblingsgegner von Fortuna Düsseldorf zu sein. Gegen kein anderes Team der Bundesliga hat man einen besseren Schnitt, im 57. Duell gab es bereits den 23. Siege. Muss man gegen Dortmund erst einmal nachmachen.

Zurück zu Dodi Lukebakio, der nun bereits bei 7. Saisontoren liegt, nachdem er zum Anfang der Saison so gar nicht in Schwung kommen will. 5 Tore hat er übrigends gegen Mannschaften erzielt, die an der Champions-League teilnehmen. Angst vor den Top-Teams scheint er nicht zu haben, eher ganz im Gegenteil. Da kann er endlich so richtig zeigen, wozu er in der Lage ist. Zu wünschen wäre es Fortuna aber, wenn Lukebakio auch gegen die anderen Mannschaften ganu dort weiter macht, wo er gegen die Großen aufhört, und auch in diesen Spielen endlich trifft. Düsseldorf ist immer noch ganz unten drin im Tabellenkeller und braucht insbesondere Erfolge gegen die Mitkonkurrenten. Vielleich hat man ja am Wochenende in Hannover noch einmal das Glück und so einen goldenen Tag der eigenen Mannschaft zu erleben.

Bevor es dann endlich in die verdiente Winterpause geht und man Kraft tanken kann für die anstrengende Rückrunde.