Die 17. Fußball-Asienmeisterschaften in den Vereinigten Arabischen Emiraten gehen in die entscheidene Phase. Nur noch vier Mannschaften sind im Turnier um untereinander die beiden Finalplätze auszuspielen.


Im ersten Halbfinale am morgigen Montag stehen sich Japan und der Iran gegenüber.

Das japanische Team konnte sich im Viertelfinale nur knapp gegen das Überrschungsteam aus Vietnam behaupten, welches bisher dahin ein ganz starkes Turnier gespielt hatte. In der 57. Minute traf Ritsu Dohan per Foulelfmeter und erzielte das einzige und somit das entscheidende Tor des Spiels.

Vietnam war wesentlicher wacher und agressiver in die Partie gestartet, konnte aber diese anfängliche Überlegenheit nicht in Tore umwandeln.

Ein erster, zu diesem Zeitpunkt überraschender, Treffer der Japaner wurde nach Sichtung des Videobeweises nicht gegeben. Nach der Pause übernahm der Rekordchampion aus Japan das Kommando, brauchte aber auch selber den Videobeweis, um letztendlich den Foulelfmeter zugesprochen zu bekommen.

Danach ließen sie noch etliche Chancen aus und mussten bis zum Ende um den Halbfinaleinzug zittern.

Der dortige Gegner Iran machte es dagegen besser und hatte gegen das chinesische Team keinerlei Mühe und gewann mit 3:0. In der sehr einseitigen Partie ging Iran bereits früh durch Taremi in Führung und konnte bereits vor der Pause durch Azmoun erhöhen. China machte im Spielverlauf zu viele Fehler, wodurch dann auch das 3:0 durch Ansarifard zu Stande kam.

Iran trifft nun im ersten Halbfinale auf Japan, welches am Montag im Hazza bin Zayed Stadium angepfiffen wird. Persönlich drücke ich wie immer dem japanischen Team die Daumen und hoffe das die Samurai Blue mal wieder die Trophäe zurück in die Heimat holen können.


Das zweite Halbfinale bestreiten am Dienstag Katar und das der Vereinigten Arabischen Emirate.

Der Gastgeber hatte in seinem Viertelfinale ganz überraschend den Titelverteidiger aus Australien besiegt und setzt damit seinen Höhenflug fort. Während des gesamten Spielverlauf war Australien eigentlich überlegen, scheiterte aber immer wieder an der Abwehr der Gastgeber und versäumte es so einen Treffer zu erzielen.

Nach einem eigenen Fehler was es dann Mabkho, der in der 68. Minute die Führung und letztendlich den Siegtreffer für das Team der Emirate erzielte. Ein Treffer für Australien wurde wegen Abseits nicht gegeben, auch hier half der Videobeweis den Schiedsrichtern, die Entscheidung zu treffen

Auch das letzte Viertelfinale zwischen Katar und Südkorea lief ganz ähnlich. Die eigentlich favorisierten Südkoreaner machten insbesondere in der ersten Halbzeit das Spiel, aber Katar überzeugte genau wie die Emirate mit einer starken Abwehrleistung und verhinderte so mehrere Male einen Rückstand.

In der zweiten Hälfte waren es auch zuerst nur die Koreaner, die das Spiel machten, bis in der 78. Minute Hatem mit einer Gewaltschuss den Spielverlauf auf den Kopf stellte. Nur wenige Sekunden nach Wiederanpfiff gelang dann auch den Koreaner ein Treffer, der aber nach Sichtung des Videobeweises aufgrund Abseitsstellung nicht gegeben wurde.

So war es am Ende das Team aus Katar, welches nach dem Abpfiff ausgelassen jubeln konnte und nun in einem rein arabischen Halbfinale am Dienstag im Mohammed bin Zayed Stadium auf den Gastgeber, die Vereinigten Arabischen Emirate trifft.


Die Sieger der Halbfinalspiele, zu denen hoffentlich das japanische Team zählen wird, werden dann am kommenden Freitag das Finale um den Gewinn der 17. Asienmeisterschaften ausspielen.